Der ‘Aus-weg’

Wenn Du erst mal tief im Netz des Nihilismus vefangen bist, scheint es fast keinen Grund zu geben, überhaupt wieder da raus zu kommen, aber es gibt tatsächlich einen, den ich in einem alten Stück mal beschrieben habe:

Der Ausweg wurde von Siegfried Brugger aus Österreich geöffnet

Erinnere Dich an einen Traum, den Du hattest, als Du geschlafen hast;
reflektiere jetzt über diesen Traum.

Wenn Du in diesem Traum vorgekommen bist, dann sehe Dich als den Beobachter von Allem.
Vision und Selbst: Ein Wortstamm der Verinnerlichung: “Ich”, “sich” und “Sicht”.
Also ist das Ich die Sicht in Deinen Traum – ein Durchgang von Dir in die Traumwelt.

Alles, was im Traum um Dich herum passiert, ist ein Teil von Dir.
Konversationen, zum Beispiel, sind innere Dialoge.

Jetzt gehe einen Schritt weiter und stell Dir vor, dass Du jetzt gerade in einem Traum wärst:
Alles, was Du erfährst entpuppt sich als Deine eigene mentale Projektion.
Alles !
Die Gebäude um Dich herum, die Menschen, die Natur, die Geräusche, und sogar Du selbst.

Versuche nicht zu verstehen – erfahre den Strom der Zeit.
Beobachte eine Strömung, wie sie an festem Platz verankert zu sein scheint,
und dennoch allzeit in Bewegung ist.

Die begrenzte (lokale) Sicht scheint nützlich zu sein, um mit der Materie umgehen zu können,
aber sie bringt uns der Realität nicht näher.
Unser gesamtes Umfeld, einschließlich uns selbst kann als Manifestation oder komprimierte geistige Projektion gesehen werden.
Eine Projektion von wem?
Wenn Du der Träumer bist, dann musst Du im Wachzustand auch der Projektor sein.
Aber wer bist Du, wenn das nicht die Realität ist?

Du bist ein Durchgang zum Geist, der hinter Allem steht,
wie eine Pforte zu einer anderen Welt.
Du bist ein Tor zu einer anderen Welt,
und deren Rückstrahlung ist Dein Gesicht!


Jetzt ist der sarkastische kosmische Witz, dass wir intelektuell wahrnehmen können, dass wir Eins mit der Welt sind, aber um das emotional zu verstehen braucht es viele Lebenszeiten, oder eine fokussierte Suche.

Um nicht, wie die Meisten von uns, in zufälligen Fehlern rumzustochern, habe ich versucht den Weg durch folgende Pfade abzukürzen:

Ich selbst wurde in katolischem Christentum erzogen, und da ich das Göttliche dort nicht fand, habe ich folgende spirituelle Wege ausprobiert, die ich auch empfehlen kann:

  • Wie Viele wendete ich mich dem Osten zu und lernte japanischen und vietnamesischen Buddhismus, einschließlich einer indischen Form von Vipassana;
  • bekam ein Diplom in traditioneller chinesischer Medizin (TCM), einschließlich welstlicher und chinesischer Massage, Akupunktur und Kräuter.
  • Nach einer Dekade des Auslandsaufenthaltes kehrte ich in den Westen zurü, um dort westliche Spiritualität wie A.M.O.R.C – einem mystischen Orden, der einen mit Hilfe von wöchentlichen Heften langsam in die Spiritualität leitet.
    Das Allein ist ein Pfad, der einen ein Leben lang erfüllen kann, und alle Alles der Spiritualität und des Mystizismus enthält.
  • Für eine kurze Zeit schnupperte ich in einen 4-Jahres-Kurs der “Servants of the light” über Okkultismus und Magie hinein, der in ähnlicher Weise wie A.M.O.R.C über Briefe kommuniziert .

    Während dieser Zeit habe ich mein Wissen als Musiker dazu verwendet, extensive Recherche in Klangheilung und der Wirkung der Musik auf den Geist durchzuführen. Ich glaube immer noch, dass eines Tages Klangheilung die nicht-ganzheitlich denkende Pharmazie teilweise ersetzen; oder uns ere geistige Entwicklung verschnellern kann.

    Ohne die vielen Laien-versionen der Spiritualität zu erwähnen, mit denen ich zusätzlich experimentiert hatte, praktiziere ich seit drei Jahrzehnten Sodarshan Chakra Kriya, weshalb ich Dich auf Basis dieser einseitigen Übung damit durch die Spiritualität leiten will.
  • Was Yoga betrifft, so erwähne ich hier extra nicht das modische Hatha-Gymnastik-Yoga, denn sein primäres Ziel ist der Körper, und nicht der Geist, aber Meditations-yoga leited die Zellen des Körpers dahin den spirituellen Fokus des Körpers zu unterstützen.
  • Als Einführung in verschiedene Kriyas (Übungen), anstatt ein 3HO-Lehrer-training für 3500$ zu machen, kannst Du gleich viele Übungen in Rainer Gammenthaler’s “Kundalini Yoga Parampara” für nur 35€ bekommen.
    (Das sind übrigens keine ‘Verdienst-parter-links’ ! Folgende Verlinkungen sind in Englisch)
  • Für spirituell Interessiertere ist Tantra eine der ältesten dieser Methoden, die mit dem original Kundalini Yoga überlappt – was nicht mit Yogi Bhajan’s version von ‘Kundalini Yoga’ verwechselt werden sollte.
  • Die originalen Yoga Methoden werden unter dem Pseudonym Patanjali, wie in diesem Buch veröffentlicht;
  • und es gibt auch andere Methoden, wie z.Bsp. Kriya Yoga.
  • Das Problem dabei allerdings ist, dass Kriya Yoga eine bedingungslose Hingabe an deren Abstammung erfordert, was eine größere Auswirkung haben kann, als Du Dir vielleicht derzeit bewusst bist, denn es entwurzelt Dich sprichwörtlich und setzt Dich auf eine neue Spur – gut um Deinen Pfad der Ahnen zu verlassen, aber Problematisch, weil Du Dein Swadharma (eigenen Lebensweg) dadurch dermaßen verwässern kannst, dass Du letztendlich weder als Fisch, noch als Fleisch endest.

    Um diese Dilemma zu umgehen, kann man entweder bei kriyayogainfo.net, oder aus Büchern von Satyananda, wie hier beschrieben, selbst lernen.

    Du kannst auch Vivekananda’s Raja-Yoga Lehren lernen, um eine gute Zusammenfassung von Patanjali’s Yoga-Techniken zu lernen.

    Und es gibt Techniken, wie Butha Shuddi, oder Tattwa Shuddhi.

    Weil es gesagt ist, dass manche erfolge nur unter der Anleitung von Gurus möglich sei; aber die meisten Gurus, die in den Westen kamen korrupt wurden, versuche ich hiermit die Lücke für Autodidakten zu schließen, indem ich Dich durch SCK – einer möglichen Übung, die mehrere Methoden, wie Bhakti, Tantra und Kundalini einschließt; ohne dass man an einem Lehrer hängen muss.
  • Du kannst dieses Kriya alleine praktizieren, oder es mit Deiner spirituellen Praxis vereinigen, denn kein spezieller Glaube oder Lebensstil ist dafür vonnöten.

Ein Wort der Warnung vorab:
Während Yoga-Meditation wie eine der höchst-entwickelten Methoden aussieht, um sich weiter zu entwickeln – bringt es, wie alle spirituelle Pfade, sobald sie hinterfragt werden, eine ganze Reihe von Scheinheiligen hervor.
Yogi Bhajan’s kulturelle Injektion von Sikhismus in Yoga, z.Bsp. hat Viele (einschließlich von mir selbst) in zerstörerische Wirren meines Ahnenweges gestürzt;
und selbst die Wurzel von Yoga; wenn man die Mahabaratha liest, Krishna selbst, erweist sich als Manipulator und absolut unmoralische Person.
Wie ich also in meinem Musikstück sagte:

All diese Wege sind notwendig, aber alle sind unvollständig.

Wie ich meine religiösen Dilemmen gelöst habe steht in folgenden englischen Artikeln

{from altar boy to abstract god}{common ground}{god 2.0}{OM-I-God}{OMG II}

Ganz kurz auf deutsch zusammengefasst kommt man meiner Meinung nach über orthodoxe Religionen zu Gott, aber nur dann, wenn man nicht zu rigide an den Texten hängt, sondern Gott im Inneren findet.
Adyashanti hat mal gesagt, dass Religionen ein Türvorleger zu sich selbst seien, aber leider verehren Viele letztendlich die Fußmatte mehr als dass sie gewillt sind in das Gotteshaus von sich selbst einzutreten.

Und hier habe ich selbst (leider nur auf englisch) {einen anderen Stammbaum von SCK} rekonstruiert, um es trotz Yogi Bhajan’s Carakterfehler weiterhin praktizieren zu können.
Natürlich muss ich aber zugeben, dass ich dafür kein definitiven Beweis habe, sondern das Indizien entnommen habe. (Der Lehrer-Stammbaum ist wahr, aber ich habe keinen Beweis dafür, dass SCK genau so weiter vermittelt wurde.)

Hier eine gute englische Beschreibung über die Relativität jeder Spiritualität:

All Deine Anfangspunkte sind richtig – diese Seite ist nicht gedacht einen speziellen und ‘einzigen’ Weg zu propagieren, aber was ich hier für Dich tun kann, ist Dich in unterschiedliche Aspekte der Spiritualität (also die Suche nach dem eigenen geistigen Selbst) zu leiten, egal ob Du Atheist, oder ein stark gläubiger Mensch irgend eines Glaubens bist.

Weil ich ein viertel Jahrhundert mit Sodarshan Chakra Kriya gearbeitet habe, werde ich es als Basis nehmen, denn es ist ein gutes Beispiel für alle Pfade;
und ich werde Dich vor einigen großen Gefahren warnen, die Yogi Bhajan (vielleicht, um seine Übungen zu bewerben) nicht erwähnt hat.

Anfangs habe ich, wie viele spirituelle Anfänger, SCK als “den einzigen und besten Weg” propagiert, aber da ich inzwischen gereift bin, habe ich erkannt, dass Jeder seine eigenen Miskonzeptionen von anderen Winkeln heraus vornehmen muss;
so dass Du jetzt meinen Vorschlägen als Verstärkung Deines Pfads folgen kannst, während Du Deine eigene Praktigen und Glauben weiterhin fortführst.

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