Das Pänomen unserer gesellschaftlichen Polarisierung

Viel wird derzeit gestritten um den Umgang mit dem Coronavirus, Umweltschutz, Klimaerwärmung, Feminismus, Kapitalismus usw.

Jochen Kirchhoff beschreibt das Phänomen eloquent in diesem Abschnitt:

Was ich daraus raushöre ist, dass wir uns nicht in derzeitig modernen Positionen oder deren Gegenposition versteiffen, sondern gerade in der immer turbulenter werdenden Zeit beständig darum bemühen ein Thema nach dem anderen zu Diskutieren, ohne eine (entweder eigene oder fremde) Hintergrunds-agenda unsere Argumentation steuern zu lassen.

Das Schlagwort für mich dabei heisst also: “klare emotions-neurale Differenzierung”.

Im Falle des Coronavirus z.Bsp. wäre mein Ansatz zunächst einmal zu fragen:
“Gibt es das Virus wirklich? Was sind Indizien dafür?”,
und wenn man das mit “Ja” beantwortet hat, dann zunächst einmal die Maßnahmen treffen, die das Virus eindämmen;
und erst danach darüber zu diskutieren, ob das Virus absichtlich geschaffen wurde, und wie man dann damit umgeht.

Genau den gleichen Ansatz sehe ich auch im Bezug auf den Umweltschutz als den konstruktivsten an:

  1. Fragen: “Gibt es ein Klimawandel”? Dann dementsprechende Maßnahmen treffen, und erst
  2. wer hat ihn verursacht und was sind Agenden der Klimasteuern usw. ?

Wenn man sich aus Frustration über Fremdbestimmung gleich von vorneherein weigert eine potentielle Notsituation anzuerkennen,
dann macht man sich nur zu Jemandem der in einer Krisensituation,
anstatt zu helfen das überschwimmende Boot auszuschöpfen,
nur seine negativen Emotionen dort rein pinkelt.

Und das trägt auf Dauer nur zu einer gesellschaftlichen Panik bei.
Und die Ironie derer, die nicht aus der Krise mit raushelfen wollen ist, dass sie die Situation umso länger aufrecht erhalten:
Hätten wir z.Bsp. Alle ein viertel Jahr lang orthodox Masken getragen und wären in Quarantaine geblieben, dann wäre das Virus inzwischen eingedämmt worden (geschweige denn von den daraus resultierenden Mutationen.)
Genauso verhält es sich mit der Klimakrise : Hätten wir vor einem halben Jahrhundert schon die Konsequenzen gezogen, gäb sie es heute nicht.

Es sind also die Nicht-mitmacher, die für uns Alle das Leid verlängern.

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