Die Sodarshan Rhytmen und Meditation

Heute kannst du als Belohnung mal sehen, was Du inzwischen Alles schon erreicht hast:
Du hast alle folgenden Klänge bis Stück 67, also über die Hälfte alle gemacht!

Die Struktur der Stücke

Die Trommelschläge sind abgesehen von meinem eigenen Atmen und Stammestrommeln hauptsächlich mit Wind- und Herzklängen gemacht, um dem natürlichen Prozess so nahe wie möglich zu kommen

Nur die ersten 3 Minuten ist das Mantra “Waheguru” zu hören, um zu demonstrieren, wie man beim Bauchpumpen denken sollte. Danach kommt ein Alarm, weil 3 Minuten die Mindestzeit ist.
Später kommen noch Alarme nach weiteren Zwischenschritten wie 11 und 31 Minuten, so dass man theoretisch Alles am Stück verwenden könnte, um nach 62 Minuten am Ende anzugelangen.
Währenddessen verlangen sich die Stücke (dadurch, dass ich das nicht eingespielt, sondern programmiert habe) unmerklich und konstant bis auf eine Minute; weil gesagt wird, dass Yogis es schaffen nur einmal pro Minute zu atmen. (Mein Verdacht ist aber, dass das nur auf die Meditation selbst bezogen ist, nicht auf das Leben in normaler körperlicher Tätigkeit, weil sich da die Atmung verschnellert.)

Für den Fall, dass die 10 Sekunden, die ich für die Atempause angesetzt habe Dir zu lange dauern, lass mich wissen, ob Du kürzere Atempausen brauchst, denn ich habe alle Stücke auch mit jeweils 7,8, und und 9 Sekunden Atempause abgemischt, die ich Dir zukommen lassen kann.

Dazu habe ich kurz am Ende des Atmens und vor dem nächsten Bauchpumpen einen Metallklang eingefügt, damit man nicht mitten im Atmen vom nächsten Bauchpumpen überrascht wird.
Metall deswegen, weil das Metallelement in der traditionellen chinesischen Medizin (TCM abgekürzt) mit der Lunge assoziiert ist und der Messerklang ‘einen Schnitt’ in das Einatmen macht – man also bei Bedarf schnell noch etwas mehr Atem holen kann ohne die ganze Zeit deswegen nervös sein zu müssen.
Das Austamen ist extra beim Stereo auf den rechten Kanal, und das Einatmen auf den linken Kanal gelegt, um mit dem Atmen durch die jeweiligen Nasenlöcher zu korrelieren.

Verwendung der Rhytmen

Du kannst die Stücke ab jetzt hier in dieser Webseite direkt abspielen, oder wenn Du vom Computer weg willst, Deine Downloads auf ein Gerät Deiner Wahl übertragen, um Dir Deine eigenen Playlists zu erstellen (also zum Beispiel nur das Stück der Geschwindigkeit Deiner Wahl auf repeat wiederholt abspielen), um Deinen eigenen Rythmus zusammenstellen.

Ein Beispiel wäre:
Wenn Rhytmus #65 Dein Lieblingstempo sein sollte, dann kannst Du das Stück 65

  • entweder in einem Player Deiner Wahl loopen und eine Eieruhr auf 3 Minuten stellen;
  • oder den 6 mal hintereinander in eine Playlist legen, und zum Schluß entweder den Alarm #109 spielen,
    • bzw eines der langsamen Stücke anfügen, um jedes mal den Atem zu verlangsamen und danach zu spüren, wie Dich das noch mehr in Trance bringt als nur das ‘normale’ Praktizieren.
      (Falls Du das tust, würde ich Dir empfehlen als vorletzes Stück # 69 einzufügen, damit Du mit einem Alarm davor gewarnt wirst, dass der nächste Rytmus langsamer wird.

Das wäre dann beispielsweise eine Playlist mit den Stücken 65,65,65,65,69,108 und wenn Du willst 109 als Abschluss.

Den kostenlosen VLC-Player für alle Platformen der fast alle Medienformate spielt findest Du auf http://www.videolan.org/

Falls Du Dir eine CD davon brennen willst kannst Du auch gerne von mir die Original Wav-Dateien mit Anleitung zum Drucken einer Hülle haben, wobei ich alle mp3s in bester Qualität komprimiert habe, die doppelt so gut ist, wie das, was man von Itunes bekommt.
Bei den Trommelschlägen sollte sich das sowieso nicht bemerkbar machen, weil nur die Höhen unter Klankomprimierungen leiden (also wenn, dann der Wind- und Metallklang).

Obwohl mir ein Musiker vor 2 Jahrzehnten empfohlen hatte dazu Ambient-Musik zu kompinieren, habe ich davon Abstand genommen, weil ich Musik bei Meditation als kontraintuitiv empfinde.
Als Jemand der ein Jahrzehnt leidenschaftlichster Musiker war, kann ich mit Sicherheit sagen, dass jede Art von Musik die Emotionen beeinflusst; und Meditation genau das Gegenteil bewirken sollte, nämlich Einen zu seinem bisher unergründeten Selbst zu führen, was hinter den millionen von Masken liegt, die wir in der Gesellschaft tragen (müssen).

Warum meditieren?

Während das Leben für uns ein Mysterium ist, ist es im Grunde genommen das Resultat vieler Faktoren – die meisten in tief unterbewussten Entscheidungen begründet, die wir vor langer Zeit gefällt haben – so tief, dass wir uns inzwischen einem Weltbild des “Schicksals” oder einer Hoffnung auf göttlichen “Gnade” einer externen Autorität verschrieben haben.

Man kann diese Änderungen der Persönlichkeit beobachten, wie man
* zuerst bewusst die Konsequenz zieht sein Verhalten zu ändern (was hunderte male hin und zurück gehen kann, bis es sich manifestiert), und
* dann, wenn die Entscheidung final ist, man zunächst mal aus Trotz nicht mehr darüber spricht
* und letztendlich etwas einfach unterbewusst tut, ohne überhaupt noch darüber zu sprechen.

Das kann eine Erleichterung von großen Lasten darstellen, aber wenn es in Bitterkeit geschieht, dann kann es Menschen zu körperlichen oder psychischen Pathologien treiben. Auf diese Art bilden sich Charaktere.

Ein Beispiel wäre ein Geschwisterpaar mit dominanten Eltern:
Eines von beiden Geschwistern kann sich bei gleichen Voraussetzungen zum Rebell entwickeln,
und das andere kann depressiv-melancholisch werden:
In beiden Fällen ist das weniger die Frage dessen was einem passiert ist,
sondern wie man sich entschieden hat auf die Situation zu reagieren.

Charakterliche Veränderungen sind schwer bewusst zu erreichen, doch gibt es Möglichkeiten die Situation in die wir uns selbst hineinmanövriert haben zu entwirren;
und die unübersehbaren Ähnlichkeiten östlicher und westlicher Lehren zeigt, dass es Grundprinzipien gibt, die Jemanden aus der Misere seiner Ignoranz herausführen können.

Wenn man einen Eisberg anschaut, sieht man die Beziehung zwischen dem sichtbaren Bewusstsein oberhalb des Wassers …

… und den wesentlich größeren unsichtbaren Teil des Unterbewusstseins unter Wasser.
Also ist es klar, dass die Hauptaufgabe im Reich des Unterbewusstseins stattfindet.
(Schamanistische Reisen z.Bsp. führen einen meist zunächst durch einen Tauchgang in die Höhle des eigenen Selbst.)

Da alle Wege letztendlich nach Rom führen, gibt es nicht nur einen Pfad zur “einzigen Wahrheit”, sondern so viele Meditationsarten gibt, wie es Menschen auf diesem Planeten gibt.

Übung für Heute

(falls möglich weiterhin täglich)

POSITION: Sitze mit einem geraden Rücken

Hier eine Zusammenfassung aller möglichen Sitzarten für Sodarshan Chakra Kriya (abgekürzt: SCK):

ACHTUNG: Was sie als Siddhasana deklariert, ist Swastikasana….nicht Siddhasana!
Swastikasana hat offensichtlich das Wort Swastika (das indische Hakenkreuz) in sich, weil der erste Fuß eben noch nach außen hakt, und nicht unter dem Körper liegt.
Sie legt den ersten Fuß nur vor den Körper und nicht darunter, weshalb sie den auch als einfacher als Folgesitze empfindet.
Dabei beraubt sie sich aber des eigentlichen Grundes, des Siddhasana, nämlich den hinteren und vorderen Kanal zu trennen.
Es ist aber gut, diesen Minimalunterschied klar zu sehen, um später nicht den Fahler zu machen diesen Unterschied zu vergessen.

Einfachste Methode ist also die auf dem Yogaball (oder einer Stuhlkante),
und die schwerste: Siddhasana – alle Methoden sind in Ordnung.

Augen sind […] geschlossen …

MUDRA UND ATEM:
a) Blockiere den rechten Nasenflügel mit dem rechten Daumen. Atme langsam und tief durch den linken Nasenflügel ein und halte den Atem.
Chante im Geiste 16 mal ‘Wahe Guru”, und pumpe dazu den Nabel 3 mal mit jeder Repetition ( einmal bei “Waa”, einmal bei “Heh” und einmal bei “Guru”; insgesamt 48 Bauch-Anspannungen.
b) Löse den Finger vom rechten Nasenflügel und benütze den rechten Zeige- oder kleinen Finger um das linke Nasenloch zu schließen.
Atme langsam und tief durch das rechte Nasenloch aus.
Setze die Übung genauso fort links einzuatmen und rechts auszuatmen.

Spiele dazu die Klänge ab Stück 63 (falls innerhalb dieser Seite mit einem Doppelklick) ab, weil Du dann nach den 3 Mindest-minuten einen Alarm hast.
(Falls Du Zeit um Dich hinzusetzen brauchst, spiele diese einfach ab Stück 62 ab, damit Du bei Stück 63 anfangen kannst.)

Heutiger Fortschritt:

Du bist jetzt auf einem Dir angenehmen Tempo (zwischen Stück 60 & 70) angelangt, und kannst ab jetzt Deine eigene Klangsammlunng, und den Rhythmus Deiner Wahl verwenden und hast den Wert des Meditierens gelernt.

Bleibe bei Deiner täglichen Praxis, um die Woche zu erreichen!

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