Sitzen #2: Der Lotossitz und Hände auf die Knie

SCK #4

Wenn der Schneidersitz problemlos funktioniert, kann man ihn auch noch weiter zum Lotussitz hin optimieren. Hier gleich mal ein Vorbereitungsvideo dazu:

Im folgenden Video wird der Sitz gut gezeigt – es gibt hier nur ein paar Namensverwirrungen. Er nennt den Lotus-sitz sowohl den “halben Lotussitz” als auch “Siddhasana” . “Halber” LotusSitz ist sicher richtig, weil das keine volle Brezel ist, aber auf Siddhasana gehe ich später gesondert nochmal ein, um nicht Alles miteinander zu verwurschteln.

Im Grunde ist das der Sitz den ich mache, weil mir schonender scheint die Füße auf die Schenkel zu legen, weil im Schneidersitz meine Beine auf das Schinbein drücken.

Der körperliche Grund für die aufrechte Haltung ist die Theorie, dass in unserem Steißbein eine Energie ruht, die wie eine aufgerollte Schlange zur Erweckung und zum Aufstieg über den Rücken bereit ist, was dann sowohl geistige Erkenntnisse, als auch körperliche Heilung mit sich bringt.

Diese Schlange wird Kundalini genannt und Referenzen dafür findet man nicht nur im Osten, sondern auch oft im Westen, wie in der Pharmazie, im Hermessstab und in der Bibel

Bibel: Schlange der Erkenntnis
Pharmazie = Heilung
Schlange als Weltseele bei frühchristlichen Ophiten
Merkur = Kommunikation

Aufgabe heute:

Versuche mal wie der Bayer es vor macht im halben Lotussitz zu sitzen (Lederhosen, Maß und Hund sind nicht notwendig)
Ich lege dazu die Hände auf die Knie, was zwar nicht explizit in der original Anleitung über Sodarshan Chakra Kriya steht, aber eine zweite Handposition, die im Internet kursiert steht genau so wenig in der Originalanleitung, und beide Hände auf die Knie zu legen scheint mir am meisten ausgeglichen.

Wieder mit dem Windklang erst aus und dann einatmen, und dann pumpe den Bauch heute zu jedem Trommelschlag, also 3 mal pro “WaheGuru”:

TrommelschlagTrommelschlagTrommelschlag
“Wa” denken“He” denken“Guru” denken
Bauch pumpenBauch pumpenBauch pumpen

Das Bauchpumpen habe ich übrigens sowohl nach aussen als auch innen probiert und es scheint natürlicherweise auf ein sanftes anziehen der Bauchmuskeln hinaus zu laufen.
(Es geht dabei mehr um Aktivierung der Bauchgegend in der sich nach Yoga-wissenschaft 72.000 Nerven sammeln sollen, als um ein Bauchmuskeltraining).
Ein zu starkes Pumpen halte ich nicht für schädlich, aber es macht einen einfach nach kurzer Zeit atemlos und erschöpft die Bauchmuskeln.
Die immernoch schnellen Rhytmen werden den Bauch heute sowieso schon genug fordern.

Gelernt heute:

  • Theorie: Was ist die Kundalinischlange?
  • Praxis:
    • Lotussitz
    • Bauchmuskeltraining

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